Erläuterungen und Tipps
Bei der Erstellung des Reglements war unsere Grundidee, ein von den technischen Voraussetzungen her chancengleiches Starterfeld zu schaffen. Daher die Begrenzung der Hinterradbreiten auf 11 mm, denn breitere Reifen bekommen viele der oftmals recht schmalen 50er Jahre-Renner nicht auf die Achse. Die oftmals etwas grössere Spurbreite der geschlossenen GT´s gleichen die schmaleren offenen Sportwagen durch ihren günstigeren Schwerpunkt aus. Im Vorfeld wurde selbstverständlich ausführlich getestet, es zeigte sich, dass die Rechnung aufgeht und die verschiedenen Fahrzeugtypen - und Muster auch bei teilweise unterschiedlichen Raddurchmessern in etwa auf gleichem Leistungsniveau liegen, d.h. 4 - 5 10/tel Sekunden über den Rundenzeiten der "Top-Performer" der DSC Kl.1.
Also: niemand braucht sich mehr den Kopf zu zerbrechen über "eine besonders gute Idee", welcher Body denn der schnellste sein könnte. Jeder kann einfach das Auto fahren, das ihm am besten gefällt.
Für die Abstimmung der Fahrzeuge gilt im Grunde das Gleiche, wie für viele andere DSC-Klasse 1 Fahrzeuge auch: das im Reglement vorgeschriebene Mindestgewicht von 160 g insgesamt erzeugt ein sehr dynamisches, oftmals zu nervöses Fahrzeug. Es kann daher durchaus von Vorteil sein, diese Autos schwerer zu machen. Gerade bei den hier gefahrenen Klassikern lassen sich mit einem auf 180 g gebauten und dafür etwas kürzer übersetzten Auto ein wesentlich harmonischeres Fahrverhalten erzielen und im Endeffekt mehr Runden sammeln.
Was diese etwas schmaleren und höheren Fahrzeuge nicht vertragen, ist zuviel Grip, der zur Kippneigung in den Kurven führt. Es kann durchaus von Vorteil sein, die max. erlaubte Hinterreifenbreite von 11 mm zu reduzieren und so ein sanft driftendes Fahrzeug zu erhalten.
